Wer uns gut kennt, weiss dass uns kulinarische Erlebnisse genau so wichtig sind wie Sehenswürdigkeiten. Wir lieben es, neues auszuprobieren und ab und zu steuern wir auch mal ein Fine-Dining Restaurant an. Wir möchten auch diese Erlebnisse mit euch teilen, um euren kulinarischen Horizont zu erweitern. So konnten wir bereits erste spezielle Zutaten aus Neuseeland im Ahi. Restaurant ausprobieren. Des Weiteren haben wir die kulinarische Diversität auf der Nordinsel Neuseelands erkundet.
Die Esskultur Neuseelands
Wenn es um Essen geht, ist dies eine Mischung aus England und Amerika. In Bakeries gibt es etwa nicht Brot, sondern Pie’s und Fried Chicken. An den Strassen findet man Fast-Food, Fish und Chips-Imbisse und Steakhouses, dazwischen mal ein Asiat mit Ramen, Nudeln oder Sushi.

Der Fleischkonsum scheint hier sehr hoch zu sein. Der Preis für Fleisch ist relativ niedrig. Das empfinden hier aber nicht alle so. Als ich von der Fleischtheke aufgrund der billigen Preise ein Foto machen wollte, sprach mich ein Amerikanischer Farmer an und sagte, dass das Fleisch sehr teuer sei. Er kriege für ein Kilogramm Rind nur 6 US-Dollar. (1 NZ-Dollar = 0.60 Fr.-)

Ahi. Restaurant
Das Gegenteil zum ganzen Fastfood durften wird in Auckland erleben. Unser erstes Fine Dining-Etablissement mit einem Degustationsmenu war das Ahi. Die Köche haben in ganz Neuseeland nach den frischesten Neuseeländische Zutaten gesucht und verpacken diese in kostvolle Gerichte. Dazu gibt es eine Breite an Weinen aus Neuseeland zu degustieren. An einem Ecktisch an der Fensterfront mit Ausblick auf den Hafen hat es mit Austern direkt aus der Bucht von Auckland bei Wieneke begonnen. Austern kann man hier vielerorts finden. Die bekanntesten sind aus Bluff – einem Städtchen ganz im Süden von Neuseeland. Von naturbelassenen Austern sind wir nicht der grösste Fan. Wenn diese aber mit Vinaigrette oder mit einem Granita kombiniert werden wird es sehr spannend. Weiter ging es mit einem Wallaby-Tartare auf einem Crunch-Chip. Wallabies sind kleiner als die verwandte Gattung der Kängurus. Sie wurden, wie viele andere Tiere, nach Neuseeland von Siedlern eingebracht. Sie machen den einheimischen Tierarten die Lebensgrundlagen streitig, sodass einige Tierarten von Neuseeland leider bereits ausgestorben sind.

Weiter ging es mit Aal, eine Delikatesse der Maori, gefolgt von Lachs und Shrimp. Als Hauptgang gab es Reh, so haben wir auch bereits ein paar Rehfarmen auf der Insel gesehen. Als krönenden Abschluss gab es ein Papaya-Mousse. Das Klima in Neuseeland lässt es zu, viele Früchte und tropische Pflanzen anbauen zu können. Vor allem im Norden in der Nähe der Bay of Plenty wimmelt es von Harms mit tropischen Früchten.



Kaffee
Ein gutes Kaffe zu finden, ist hier nicht so schwierig. Kaffees und Kaffeevans gibt es überall wo man hinschaut und noch nie hatten wir einen schlechten Kaffee. Auch die Latte-Art haben sie im Griff.

The next Level Macchi-Gourmet-Gipfeli
Wir müssen leider alle Fans vom Macchi Gourmet-Gipfeli enttäuschen. Wir haben ein noch besseres Gipfeli gefunden. In Auckland gab es zum Frühstuck neben dem Kaffe ein Ham & Cheese Croissant – Ein absolut unerwartetes Highlight.

Fisch und Meeresfrüchte
Nebst fruchtbarem Land hat Neuseeland auch ein sehr ertragreiches Meer. So gibt es auch viele Fisch und Meeresfrüchte Restaurants. Neben Austern, Battered-Fish und Seafood-Chowder gibt es Grünschalmuscheln und Crayfisch/Langusten. Aber mehr dazu im nächsten Food-Post über die Südinsel.




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