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Von Sydney nach Noosa – Erste Woche Campingabenteuer entlang der Ostküste

Unsere Reise geht weiter. Mit unserem neuen Zuhause, ein nagelneuer und wahnsinnig grosser Camper, geht es von Sydney aus Richtung Norden entlang der Küste. Übernachtungsplätze direkt am Meer oder an anderen malerischen Orten finden sich je nach Tagesverlauf.

Budgewoi, Merewether und Myall Lakes

Wir haben uns entschlossen, die erste Fahrt nicht zu lang zu planen, damit wir uns erst einmal an das neue Gefährt, seine Grösse und den Verkehr in Australien gewöhnen können. Unsere erste Station ist Budgewoi, etwa 120 Kilometer nördlich der Grossstadt. Dort haben wir uns nach einem Grosseinkauf gemütlich für die erste Nacht eingerichtet. Der Campingplatz liegt am Lake Munmorah, nur 500 Meter vom Meer entfernt.

aktuelles Zuhause @ Budgewoi, New South Wales

Am nächsten Morgen geht es nach einem kleinen Frühstück am Meer weiter nach Merewether, Newcastle. Dieser Ort beziehungsweise der genannte Strand ist scheinbar ein bekannter Surfspot und bietet einen ziemlich coolen Naturpool zum Baden. Newcastle haben wir aufgrund einer wichtigen Sache angesteuert. Da wir keine Instant- Coffee – Fans sind und im Camper keine Kaffeemaschine eingebaut ist, haben wir uns eine Bialetti zugelegt.

Naturpool Merewether, Newcastle

Der Tag endete im Myall Lakes Nationalpark direkt am See. Der Campingplatz lag etwas abgelegen im Buschgebiet. Einziger Lärm waren die Grillen, die wirklich wahnsinnig laut waren. Der See selber war warm wie eine Badewanne. Die Einheimischen genossen ihr Bier am Strand und fuhren mit ihren Booten umher. Stefanies Highlight war, dass sie Kängurus direkt neben unserem Camper sah. Simon hat die Mutter und ihr Junges verpasst. Die Nacht war heiss und laut. Der vorangegangene Sonnenuntergang war dafür umso schöner.

Kängurus @ Myall Lakes

Byron Bay

Nach zwei weiteren Nächten in Bonny Hills am Meer setzen wir unsere Reise fort nach Byron Bay. Die Stadt war einst bekannt als Anlaufpunkt für Backpacker und Surf-Enthusiasten. Wahrscheinlich war die Atmosphäre vor 10 Jahren geselliger und entspannter. Durch Influencer und Hollywoodstars wie Matt Damon, Natalie Portman und Chris Hemsworth hat sich Byron Bay zu einer Traum-Wohndestination für Wohlhabendere entwickelt. Das Stadtzentrum ist dennoch lebhaft und schön, jedoch haben wir es uns anders vorgestellt. Für Simon bietet Byron Bay erneut die Gelegenheit, auf den bekannten Wellen zu surfen.

Campingplatz @ Byron Bay
Byron Bay

Gold Coast – Surfer Paradies

Rund eine Stunde nördlich von Byron Bay erkennt man aus der Ferne Gold Coast mit seinen riesigen Wolkenkratzern. Diese Hotel- und Wohnungsbauten liegen im sogenannten Surfer Paradies. Surfer wird man hier jedoch keine finden, die Wellen sind eher flach. Auf dem Weg hierhin liegt das Currumbin Wildlife Sanctuary. Dabei handelt es sich um eine Art Zoo, mit vielen gefährdeten Tierarten. Jährlich nehmen sie ungefähr 500 Koalas auf, welche aufgrund von Verletzung, Erkrankung oder zerstörten Eukalyptus-Wäldern Hilfe benötigen. Die Koalas werden hier wieder “fit” für die Wildnis gemacht.

Koala’s @ Currumbin Wildlife Sanctuary, Gold Coast

Danach ging es nach Gold Coast, was mit seinen Wolkenkratzern, dem kilometerlangen Strand und den Kanälen mit Villen das gleiche Flair wie Miami hat. Ein weiteren Grund für einen Halt hier war der Besuch bei Stefanies Grossonkel. Er ist vor rund 60 Jahren mit einer 3-Monatigen Schiffsreise nach Australien ausgewandert und hat hier seine Frau, sowie ihre gemeinsame Wunschdestination gefunden.

Surfer Paradies, Gold Coast

Brisbane

Brisbane liegt nur eine Stunde nördlicher von Gold Coast. Mit unserem riesigen Zuhause wird es in Städten schwierig, daher haben wir nur einen kurzen Halt gemacht, um das Stadtzentrum und Shopping-Meile zu besichtigen.

Brisbane

Noosa

Noosa ist ein kleines Städtchen nördlich von Brisbane und bekannt für seinen schönen Strand. Das Städtchen haben wir aber umfahren um mit einer Fähre zur Nordküsten von Noosa zu gelangen. Hier haben wir einen tollen abgelegenen Campingplatz direkt am Meer gefunden. Die Kängurus haben uns freundlich begrüsst. Aufgrund des aufbauendem Tiefdruckgebiets über dem Korallenmeer war die Suche nach einer schönen Welle hier schwierig. In den nächsten Tagen geht es weiter auf die K’Gari- oder ehemals Fraser-Island.

Fähre, Noosa
Noosa North Shore Beach Campground

One response to “Von Sydney nach Noosa – Erste Woche Campingabenteuer entlang der Ostküste”

  1. Gürber Esther Avatar
    Gürber Esther

    ‍♂️‍♀️
    Ich wünsche euch weiterhin eine gute Reise und viel Spass bei euren weiteren Erkundungen. Lg Esther ❤️

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