,

Singapur – Chinese New Year Reunion Dinner

Unsere Asienreise begann in Singapur, der sauberen Grossstadt am südlichen Ende von Malaysia. Die beeindruckende Kulisse der Marina Bay und die zahlreichen Essensstände haben uns sofort begeistert.

Marina Bay – Garden by the Bay

Das Stadtzentrum von Singapur liegt nicht direkt am Meer, sondern auf einer Halbinsel. Dort findet man das bekannte Marina Bay Sands Gebäude und den weitläufigen Garden by the Bay. Der Garten beherbergt zwei Glashallen, einen Regenwald und eine Sammlung verschiedenster Blumen.

Garden by the Bay, Singapur

Das Marina Bay Sands, mit seinem schiffartigen Aufbau über den drei Türmen, prägt das Bild von Singapur. In den unteren Stockwerken befindet sich ein riesiges Einkaufszentrum, darüber ein Hotel. Auf dem Schiff gibt es ein Schwimmbad für Hotelgäste, eine Aussichtsplattform sowie einige Restaurants und Rooftop-Bars.

Marina Bay Sands, Singapur

Chinese Year Reunion Dinner

Nach dem ersten halben Tag brauchten wir eine kleine Erholung im Hotel. Plötzlich klingelte das Telefon, und ein vertrautes „Hallo“ erklang. Simon’s Schwester Sabine und ihr Freund Christof hatten uns überrascht. Die beiden sind seit Mitte Januar ebenfalls auf Reisen und haben extra einen Flug nach Singapur genommen, um uns zu überraschen. Wir haben uns sehr gefreut und die Stadt ab dann gemeinsam zu viert erkundet. Da Chinese New Year gleichzeitig stattfand, beschlossen wir, die festliche Stimmung voll auszukosten und in einem chinesischen Restaurant ein Chinese Reunion Dinner zu feiern.

Apero @ Marina Bay Sands

Das Chinese Reunion Dinner ist ein bedeutender Teil der Tradition des Chinese New Year, bei dem die Familie zusammenkommt und gemeinsam speist. Es markiert den Beginn des chinesischen Neujahrsfests und symbolisiert Einheit, Glück und Wohlstand. In dem Restaurant genossen wir eine Vielzahl von köstlichen Gerichten, die sorgfältig ausgewählt wurden, um Glück und Erfolg im kommenden Jahr zu bringen.

Chinese New Year Dinner

Kampong Glam und East Coast

Einen halben Tag widmeten wir der Erkundung des östlichen Teils der Stadt. Zuerst besuchten wir Kampong Glam, ein muslimisches Viertel mit einer alten Moschee. Anschliessend nahmen wir die U-Bahn zur East Coast Road, einer Strasse mit vielen Geschäften und alten Peranakan-Häusern. Wir waren vielleicht etwas zu weit gefahren und mussten etwa 1 km entlang der East Coast Road laufen, bis wir endlich auf die Läden und Häuser stiessen.

Alte Moschee, Kampong Glam
Peranakan-Häuser

Foodzentren und Hawker

In Singapur gibt es kein klassisches Streetfood. Die Essensstände, sogenannte Hawker, sind in Foodzentren untergebracht. Diese Zentren sind über die ganze Stadt verteilt und bieten eine breite Vielfalt an verschiedenen Ständen. Drei bekannte Foodzentren liegen im Zentrum in der Nähe von Chinatown: Maxwell Food Center, Lau Pau Sat und Chinatown Complex. Zum Frühstück gibt es hier Kopi und dazu Toast mit Kokosnussmarmelade (vielleicht auch süßer Butter?) und Ei in einer Schale.

Lau Pau Sat

Eines der bekanntesten Gerichte in Singapur ist das Hainanese Chicken Rice, das wir im Chinatown Complex genossen haben. Die Vielfalt ist jedoch enorm, und man kann jede Art von asiatischem Essen finden – man muss nur wissen, wo. Oft ist eine lange Schlange ein Zeichen für einen guten Stand.

Singapur ist auch bekannt für Chili Crab. Die Zubereitung dieses köstlichen Gerichts ist einfach: Knoblauch und Chili anschwitzen, süsse Tomatensauce hinzufügen und dann die Krabbe mitkochen. Ein Ei unterrühren, und fertig ist das Gericht. Leider hatten wir in Singapur zu wenig Zeit, dies auszuprobieren. Daher haben wir es in Bangkok in der singapurischen Restaurantkette Jumbo Seafood genossen. Es war hervorragend, obwohl das Essen von Krabben eine mühselige Angelegenheit ist und eine grosse Sauerei an den Händen und auf dem Tisch verursacht.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

×