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Port Douglas & Cairns – Great Barrier Reef und Regenwald

Wir befinden uns nun bereits an unserem nördlichsten Punkt unserer Australienreise, bevor es weiter nach Asien geht. Die letzten Tage haben wir in Cairns und Port Douglas verbracht und dabei Ausflüge zum Great Barrier Reef, sowie zum Daintree Rainforest nördlich von Port Douglas unternommen.

Cairns

Cairns ist für die meisten Touristen das Tor zum Great Barrier Reef. Wir durften früh morgens in einen Helikopter einsteigen und einen wunderschönen Flug zur Green Island machen, inklusive Überflug von zwei Korallenriffen des Great Barrier Reef. Green Island liegt 27 km östlich von Cairns und kann bei einem Spaziergang mit einer Breite von 300 Metern und einer Länge von 650 Metern erkundet werden.

Vlasoff Sand Cay

Die Insel entstand aufgrund der Ozeanströmung, die über Jahrhunderte Sand auf das Riff getragen hat. Durch Vögel werden dann Samen eingebracht und dadurch entsteht eine ganze Vegetation auf der Insel. Auf dem gesamten Great Barrier Reef gibt es über 900 solcher Inseln. Einige sind eher jünger und bestehen nur aus einem kleinen Sandstrand, während die ältesten schon vor 5000 Jahren entstanden sind und von Pflanzen wie die Green Island bewachsen sind. Von dort ging es dann mit dem Boot weiter zum Outer Reef, wo wir schnorcheln konnten. Wir waren überwältigt von der Farbenpracht der Korallen und den vielen verschiedenen Fischen, die zu bestaunen waren. Ein weiteres Highlight war die Meereschildkröte, die völlig gelassen die Algen von den Korallen ass.

Green Island

Port Douglas

Port Douglas liegt nur eine Stunde nördlich von Cairns, und auf dem Weg gab es Palm Cove zu bestaunen, ein kleines Dorf nördlich von Cairns mit einem schönen Strand und vielen Palmen. Port Douglas ist ein kleines touristisches Städtchen mit einer Flaniermeile, kleinen Geschäften und Bars. Erstaunlicherweise ist hier aktuell “Low Season” und damit sind viele Geschäfte entweder geschlossen oder sehr leer. Es ist hier in dieser Zeit zu feucht, zu heiss und die Strände sind von Quallen bevölkert. Von hier aus haben wir eine Tour zum Daintree Forest gebucht. Normalerweise könnte man diesen Regenwald zu Fuss auf eigene Faust besuchen. Aufgrund des Zyklons Jasper im vergangenen Dezember ist der Zugang zu vielen Orten jedoch eingeschränkt und die Strasse ist aufgrund von Baustellen für Touristen gesperrt. Unser Guide Gary hielt zuerst bei Mossman Gorge, einem Fluss durch den Regenwald mit schönen runden Steinen. Neben dem Fluss konnten wir den völlig überwucherten Regenwald bewundern und erfuhren viel Wissenswertes darüber.

Mossman Gorge

Wir fuhren dann weiter zum Daintree River. Normalerweise ist dies ein Fluss mit einer Breite von etwa 50 Metern. Im vergangenen Dezember war dieser Fluss aufgrund von 2,5 Metern Regenfall rund sieben Meter höher und etwa vier Kilometer breit. Die Schäden der Überschwemmung waren weit in der Umgebung sichtbar. Auf dem Fluss machten wir eine Bootstour, um die einheimischen Krokodile zu suchen.

Finde das Krokodil, Daintree River

Nach einem Zwischenstopp am Thornton Beach ging es weiter zum Noah Valley. Dieses Privatgrundstück verfügt über eine schöne Badestelle an einem Fluss. Der Fluss hatte zum ersten Mal ziemlich angenehme frische Temperaturen und war für eine Abkühlung bestens geeignet. Bei einem Spaziergang durch den Regenwald konnten wir den einheimischen Boyd’s Forest Dragon sehen, eine seltene Erscheinung, da er nur in diesem Wald vorkommt. Leider haben wir auf der Tour keinen Cassowary gesehen, einen grossen straussenartigen, farbenfrohen Vogel.

Boyd’s Forest Dragon, Daintree Forest

Da uns das Schnorcheln auf dem Great Barrier Reef so gut gefallen hat, haben wir unseren Campingplatz um eine Nacht verlängert und eine weitere Bootstour gebucht. Dieses Mal ging es mit einem Katamaran zum Mackay Reef. Im Wasser trafen wir erneut auf wunderschöne Korallen, Fische, und dieses Mal entdeckte Simon sogar einen ungefährlichen Riffhai. Zudem sahen wir hier auch einen Clownfisch, besser bekannt als Nemo.

Die Crew nahm uns auf einem Glassbottom-Boot über das Riff zum Mackay Cay. Diese Insel besteht nur aus einem kleinen Sandstrand. Direkt im Wasser konnten wir einem jungen Black-Tip Riffhai beim Fischejagen zusehen. Zurück auf dem Segelschiff legte es an einem weiteren Ort am Riff an, und wir konnten das Outer Reef mit der Meeresbiologin erkunden. An dieser Stelle ist das Riff gegen die Strömung gerichtet, und daher senkt sich der Meeresgrund innerhalb von wenigen Metern in die Tiefe.

Mackay Cay

In den nächsten Tagen setzen wir unsere Reise auf dem letzten Abschnitt fort. Wir fliegen nach Singapur und von Bangkok aus starten wir unsere Reise durch Kambodscha und Vietnam. Wir freuen uns darauf, euch auf dem Laufenden zu halten, insbesondere mit neuen Food-Beiträgen aus Asien.

One response to “Port Douglas & Cairns – Great Barrier Reef und Regenwald”

  1. Esther Gürber Avatar
    Esther Gürber

    Sehr schön diese Meeresunterwelt

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